Johannes Brahms Ein deutsches Requiem St. Gebhardskirche, Konstanz am 15.11.26

Sonntag 15.11.26
Einlass: 16:15 Uhr, Beginn: 17:00 Uhr
St. Gebhardskirche, St.-Gebhard-Platz 12, 78467 Konstanz

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Informationen

Johannes Brahms‘ (1833 – 1897) Ein deutsches Requiem ist eines der bedeutendsten und emotionalsten Werke der Musikgeschichte. Die siebenteilige Fassung für Soli, Chor und Orchester wurde erstmals am 18. Februar 1869 in Leipzig aufgeführt. Brahms lehnte seine Komposition zwar an die traditionelle, lateinische Totenmesse an, der aus der Bibel in deutscher Sprache zusammen gestellte Text ist aber näher an den Menschen. Die Trauer um die Menschen, die man verliert, verstand Brahms als eine schwere Last. Indem Brahms diesen Schmerz in seiner Musik festhielt und gestaltete, schuf er einen Raum für die Trauernden. Sein Werk ist der Versuch, das Unausweichliche in einer stillen, gefassten Annahme zu ertragen und den Lebenden Trost zu spenden. Unter der Leitung von Wolfgang Mettler wird der Sinfonische Chor Konstanz von der renommierten Bodensee Philharmonie begleitet. Für die an spruchsvollen Solopartien konnten zwei herausragende Stimmen gewonnen werden: Die Sopranistin Julia Sophie Wagner glänzte bereits 2025 im Konstanzer Konzil bei der Uraufführung von Enjott Schneiders „Die Glocke“. Vielseitigkeit zieht sich durch ihre gesamte Karriere.  Auf der Opernbühne war sie zuletzt als Pamina in Mozarts „Zauberflöte“ an der Oper Leipzig zu erleben, nachdem sie dort zuvor unter anderem als Blumenmädchen in Richard Wagners „Parsifal“ und als Friederike in der Uraufführung von Gerd Kührs „Paradiese“ zu hören war. Die großen Chorwerke der Klassik und Romantik sind ebenfalls fester Bestandteil des Repertoires. Der Bariton Maximilian Krummen ist dem Publikum am Bodensee spätestens seit seiner gefeierten Rolle im „Freischütz“ auf der Bregenzer Seebühne 2025 bestens bekannt. Gastengagements führten ihn u. a. an die Staatsoper München, die Staatsoper Hamburg, die Oper Bonn, als Conte Almaviva in Le Nozze di Figaro an das Volkstheater Rostock sowie als Guglielmo in Cosi fan tutte zu den Bregenzer Festspielen.

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